RASENMÄHEN KILLS

Wie konnte sich der Irrsinn des Rasenmähens wie ein Flächenbrand verbreiten? Ursprünglich wurden Rasenflächen ja nur auf Fussball-, Golf- und Tennisplätzen angelegt. Heute nimmt das Ausmaß von Rasenwüsten jährlich zu. Dies auf Grund der ständig weitergetriebenen Entwicklung von Rasenmähmaschinen, insbesondere Motorsensen und Rasenmähtraktoren. Jeder Haushalt mit Garten, Betriebe und öffentliche Einrichtungen sind bis an die Zähne mit den monströsen Maschinen zur Bekämpfung von Gras aufgerüstet. Die abrasierten Flächen werden jedoch nur zu einem Bruchteil dann von ihren Besitzer/innen genutzt, weil diese gar keine Zeit haben, darauf lazy herumzulungern. Wozu also der Irrsinn? Der psychologische Aspekt ist wohl, dass die kontrolliert abrasierte Fläche verdeutlicht, dass der Besitzer/die Besitzerin der Fläche eine fragwürdige Vorstellung von Ordnung verinnerlicht hat und diese solcherart reproduziert, als er/sie diese Ordnung einer wehrlosen Fläche Wiese aufzwingt. Brainwashed society. Law and order. Ruhe und Ordnung. Wobei die Benutzer von Rasenmähmaschinen von Ruhe ja nichts halten. Der Lärm dieser Maschinen ist allgegenwärtig. Hört jemand zu mähen auf, nimmt sofort woanders jemand so eine Maschine in Betrieb.
Rasenmähen hat weitreichende Folgen. Subsummiert ergeben sich landesweit wahrscheinlich Flächen im Ausmaß von tausenden Hektar. Durch das frühzeitige und darauf folgend ständige Abrasieren gelingt es Blumen nicht mehr aufzublühen. Das Vorkommen von Blumenwiesen gehört der Vergangenheit an. Auf den Wiesenflächen der AgroIndustrie gibt es ebenfalls keine Blumen. Wenn es die Witterung zulässt, wird dort ja bereits Ende April/ Anfang Mai gemäht. Dasselbe Schicksal wie Blumen erleiden Insekten. Wenn sie nicht schon von den Rasenmähmaschinen zerfetzt werden, finden sie jedenfalls keine Nahrung mehr. Auch größere Tiere fangen mit Rasenflächen nichts an. Die Katzen der rasend mähenden Nachbarn liegen in Nestern im hohen Gras meines Gartens.


Schluss mit diesem Irrsinn. Das Gras soll wachsen, die Blumen sollen blühen.


Ein kleines Problem aber ergibt sich: Wie kann eine Blumenwiese gemäht werden? Erfahrungsgemäß nicht mit den Maschinen, mit denen ein Einfamilienhaus, Firmenareale, Stadtgartenämter etc aufgerüstet sind.
Idealerweise aber mit einer SENSE.
Was aber ist eine SENSE?
Eine SENSE ist ein zweiteiliges Gerät, es besteht aus einem leicht gebogenen, vorzugsweise rasiermesserscharfen Metallteil (Sensenblatt) und einem Griffstück (Worb). Schwingt man das richtig montierte und geschärfte Gerät locker durch das Gras, egal ob kurz oder lang, so wird jenes dadurch elegant geschnitten. Der im gegenständlichen Kontext entscheidende Vorteil dieser Technik ist, dass damit auch das lange Gras einer Blumenwiese geschnitten werden kann. Darüberhinaus ist die Anwendung völlig geräuschlos und geruchlos. Es entstehen keine Emissionen. Der Transport des Geräts ist spektakulär einfach. Es lässt sich durch ein paar Umdrehungen mit einem Vierkant- oder Inbusschlüssel zerlegen und kann auf Grund des geringen Gewichtes mühelos von Fussgänger/in oder Radfahrer/in transportiert werden. Ein Sensenblatt kann theoretisch und praktisch über den Postweg vom Hersteller bezogen werden. Die Haltbarkeit eines Sensenblattes ist eine langjährige. Falls es nicht mutwillig zerstört wird überlebt es mehrere Generationen.

Optimaler Einsatz und Wartung dieses Präzisionswerkzeuges erfordern erfahrungsgemäß den Besuch eines Kurses beim DENGELSCHMIED. Ich biete seit über zehn Jahren den Kurs SENSENMÄHEN UND DENGELN an. Dengeln ist eine Technik, die es ermöglicht ein Sensenblatt extrem scharf zu machen. Ohne professionelle Vermittlung ist es mühsam und kostspielig diese Technik zu erlernen. Ein sehr gutes Sensenblatt kostet etwa Euro 65,00. Es ist NEU ungedengelt, auch wenn es mit mähfertig gedengelt oder ähnlichen Attributen angepriesen wird. Durch unsachgemäßes Dengeln ist das Sensenblatt schnell ruiniert. Die Teilnahme an einem Kurs hingegen kostet gerade einmal Euro 95,00.



Forschungsinstitut Emissionsfreie Mähtechnik
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